Brigitte Mikschofsky

Ich hatte immer ein Faible für Vierbeiner.

Was ein Hahn und was eine Henne ist…

Biografie Brigitte Mikschofsky:

Eigentlich war ich immer nur der „Notnagel“ für die Versorgung der Vögel, wenn Willi verreist oder anderweitig beschäftigt war. Die Tätigkeit beschränkte sich auf das Füttern und Mithilfe beim Saubermachen. Anfassen der Vögel: bloß nicht! Beringen der Vögel: auf keinen Fall!

Ich hatte immer ein Faible für Vierbeiner. Stubentiger begleiten mich seit Jahrzehnten bis heute, mehrere Jahre durfte ich die bedingungslose Treue von zwei Dobermann-Damen (Mutter und Tochter) erleben, bis 2015, dem Tod meines letzten Turnierpferdes, gehörten viele aufregende Jahre dem Reitsport.

Der Tod von Willi im Jahr 2009 katapultierte mich in eine andere Welt mit diesem komischen kleinen Federvieh, von dem ich erst mal nicht wusste, was ein Hahn und was eine Henne ist, von den vielen Farbschlägen ganz abgesehen. Ich hatte null Ahnung und plötzlich einen Bestand von rund 500 Wellensittichen und 90 Waldvögel. Ich habe viel lernen müssen, um Willis Zucht am Leben zu erhalten und so zu gestalten, dass ich diese selbst handhaben kann. Dazu gehörte nicht nur eine Reduzierung des Bestandes, sondern auch der Umbau von Keller und Außenvoliere. Ohne die Hilfe von Willis guten Freunden, die mir in der schweren Zeit zur Seite standen, wäre mir das nicht gelungen. Und dafür bin ich sehr, sehr dankbar.